|
Produkt Information
- digitales TENS & EMS Kombi-Gerät, Nerven- und Muskelstimulation
in einem Gerät zusätzlich kann das Gerät zur Inkontinenztherapie
eingesetzt werden
- zwei getrennt regulierbare Kanäle
- mit extra großem Display zur leichteren Lesbarkeit
- mit 7 TENS-Programmen und 3 EMS-Programmen
- Timerfunktion, 15, 30, 45 und 60 Minuten
- digitale Anzeige der Behandlungsdauer in Stunden und Minuten
- Aufzeichnung der Therapiedauer und späteres Auslesen durch
den Therapeuten
- mit Tastenschloss um ein unkontrolliertes Verstellen von voreingestellten
Therapiewerten zu verhindern
- Stecker um 360° drehbar, was einen zu schnellen Kabelbruch
verhindert
- mit flexiblem Gürtelclip zur mobilen Anwendung
- Zertifiziert nach MPG mit CE 0483
- bequeme Anwendung durch geringes Gewicht und kleine Abmessungen
- Gewicht: 170 g inklusive Batterie
- Maße: 128 x 70,4 x 25,5 mm (L x B x H)
- Batteriebetrieb: Lebensdauer ca. 60 Stunden
- 24 Monate Hersteller-Garantie
- EAN: 42 60043 89130 0
- Artikel-Nr. 89130
Lieferumfang:
- 1 x sanowell Digi Pro 4000 Duo TENS-EMS Kombi-Gerät
- 2 x Elektrodenkabel
- 4 x selbstklebende Elektroden, Größe 40 x 40 mm
- 1 x Batterie, 9 V
- 1 x Gebrauchsanweisung in deutscher und englischer Sprache
- 1 x stabiler Kunststoff-Tragekoffer
Was ist TENS und wie arbeitet TENS?
Als TENS (transkutane elektrische Nervenstimulation) bezeichnet
man das Stimulieren von Nerven mittels elektrischer Impulse über
die Haut. Es bietet im Kampf gegen Schmerzen eine tausendfach bewährte
Alternative gegenüber Medikamenten, die einen chemischen Eingriff
in den Körper und damit häufig eine zusätzliche Belastung
darstellen.
Die TENS-Therapie beruht auf dem natürlichen, körpereigenen
System der Informationsübermittlung. Sowohl positive, als auch
negative Empfindungen (wie Schmerzen) gelangen über das gleiche
Nervensystem zum Gehirn. TENS nutzt die Tatsache, dass angenehme
Empfindungen auf schnelleren Nervenbahnen laufen, als negative.
Wenn also die sanften elektrischen Impulse, derer sich die TENS-Therapie
bedient, im Rückenmark ankommen, ist für die Schmerzinformation
bereits kein Platz mehr; sie kann vom Gehirn nicht länger verarbeitet
werden. Darüber hinaus bewirkt TENS, dass körpereigene
Glückshormone, so genannte Endorphine, ausgeschüttet werden.
Diese beiden Faktoren bewirken, dass das Gefühl von Schmerz
häufig deutlich gelindert wird, oder ganz verschwindet.
Eine TENS-Therapie kann Ihnen helfen, Ihre Schmerzen loszuwerden,
so dass Sie Ihren Alltag wieder leichter bewältigen können.
Sie sollten sie allerdings immer in Absprache mit einem Arzt vornehmen,
und sich neben der Schmerzbeseitigung durch TENS auch mit der Ursachenforschung
beschäftigen.
Was ist EMS und wie arbeitet EMS?
Elektrische Muskelstimulation ist eine international anerkannte
und bewährte Behandlungsmethode bei Muskelverletzungen. Sie
wirkt durch das Aussenden elektronischer Impulse an den Muskel,
der behandelt werden muss: dies bewirkt, dass der Muskel passiv
bewegt wird.
Es handelt sich um ein Produkt, das aus der quadratischen Wellenform
entwickelt wurde, die John Faraday 1831 erfand. Mit den quadratischen
Wellenmustern ist es möglich, direkt auf die muskelmotorischen
Neuronen einzuwirken. EMS hat eine Niederfrequenz und dies, zusammen
mit den quadratischen Wellenmustern, ermöglicht eine direkte
Einwirkung auf die entsprechenden Muskelgruppen. Es wird häufig
in Krankenhäusern und Sportkliniken bei der Behandlung von
Muskelverletzungen und beim Wiederaufbau gelähmter Muskeln
angewandt, um Atrophie bei geschwächten Muskeln zu verhindern
und um den Muskeltonus und die Blutzirkulation zu verbessern.
Wie funktioniert ein EMS Gerät?
EMS wird angewandt, um die Blutzirkulation zu erhöhen. Es lockert
feste und verkrampfte Fasern, stimuliert das Muskelwachstum und
reduziert die Steifheit in den Muskelverbindungen. EMS Geräte
senden angenehme Impulse durch die Haut, die die Nerven im Behandlungsgebiet
stimulieren. Wenn der Muskel das Signal empfängt, zieht er
sich, genau wie bei einem vom Gehirn entsandten Signal, zusammen.
Während die Signalstärke ansteigt, bewegt sich der Muskel
wie während einer körperlichen Übung. Wenn der Impuls
aufhört, entspannt sich der Muskel und der Kreislauf beginnt
von neuem (Stimulierung, Zusammenziehen und Entspannung).
Harn- bzw. Stuhlinkontinenz
Inkontinenz ist keine Frage des Alters. Immerhin ca. 5% der
20- bis 60-jährigen Frauen leiden unter dieser Funktionsstörung
der Blase bzw. des Darmes, bei den über 60-jährigen sind
es nahezu 15%. Frauen sind aufgrund der weiblichen Anatomie wesentlich
häufiger betroffen als Männer - ca. 80 Prozent der unter
Inkontinenz leidenden Patienten sind weiblich.
In der Medizin wird unter folgenden Formen der Inkontinenz unterschieden:
- Belastungs- bzw. Stressinkontinenz
- Dranginkontinenz
- Gemischte Stress- und Dranginkontinenz
- Stuhlinkontinenz
Am bekanntesten ist wohl die Belastungs- bzw. Stressinkontinenz.
Bereits alltägliche Belastungen, wie z.B. Husten, Niesen, Treppensteigen
oder Sport führen hier zum unbeabsichtigten Urinabgang. Die
Gründe der Belastungs- bzw. Stressinkontinenz sind vielfältig:
Nervenverletzungen oder - erkrankungen nach Geburten, Infektionen
aber auch eine schwache Beckenbodenmuskulatur können eine Stressinkontinenz
auslösen.
Unter Dranginkontinenz versteht man den unkontrollierten
Verlust von Urin, verbunden mit teils starkem, bis schmerzendem
Harndrang. Im Unterschied zur Belastungs- bzw. Stressinkontinenz
ist der Schließmuskel meist voll funktionsfähig. Oft
führen alters- und krankheitsbedingte
Veränderungen im Nervensystem zu Fehlfunktionen der Blase.
Die Dranginkontinenz ist häufig die Folge von Entzündungen
oder Verstopfungen im Bereich des Blasenauslasses, wie Prostatavergrößerung
oder Harnröhrenverengung.
Stuhlinkontinenz ist eine Funktionsstörung des Schließmuskels,
die dazu führt, dass eine kontrollierte Freigabe des Darminhaltes
nicht mehr möglich ist. Stuhlinkontinenz ist häufig eine
Folge von Prostata Operationen, kann aber auch durch einen langjährigen
Missbrauch von Abführmitteln, einen Krebsbefall des Darmes
oder unbehandelte Hämorrhoidenleiden hervorgerufen werden.
|