Wie war das früher?
Über Jahrhunderte wurden Strohsäcke benutzt. Stroh oder
Heu wurden mehrmals im Jahr ausgetauscht und der Sack gewaschen. Die
Schlafräume waren kalt und gut gelüftet. Abgelöst wurden
die Strohsäcke durch dreiteilige Matratzen. Diese konnten leicht
zum Klopfen ins Freie geschafft werden, wo sie Luft und Sonne ausgesetzt
wurden. Damit war ein Mindestmaß an Hygiene erreicht.
Und heute?
Matratzen gibt es heute in einer sehr guten Qualität, mit bestem
Schlafkomfort. Dies hat aber auch zur Folge, dass Matratzen sehr
lange genutzt werden, 10 - 20 Jahre und länger. Weil unhandlich
und schwer, bleiben sie ein Matratzenleben lang in der Kiste. Zugedeckt
und kaum gelüftet.
Die Folgen.
Ein Drittel unseres Lebens haben wir hautnahen Kontakt mit einer
unhygienischen, staubigen Matratze. Einem Biotop für Hausstaubmilben,
Bakterien, Schimmel. Lt. einer Untersuchung sind mehr als 85% aller
Matratzen verschmutzt und enthalten Milbenkot, auch Kindermatratzen.
Wer aufwacht mit geröteten und tränenden Augen, juckender
und triefender Nase, Husten, Atemnot und Hautausschlag, kommt wahrscheinlich
mit dem Allergen in Kontakt, welches in den Ausscheidungen der Hausstaubmilbe
enthalten ist.
Probleme in Matratzen
Hausstaubmilben (Pyroglyphidae)
Winzig klein, lieben es feucht, warm, dunkel. Leben fast ausschließlich
von Hautschuppen, vermehren sich zahlreich. Der natürliche
Feind, die vielfach größere Raubmilbe scheint ausgestorben.
Diese hat der grenzenlosen Vermehrung ihrer Artgenossen entgegengewirkt.
So kommt es, dass heute in einer Doppelbettmatratze bis zu einer
Million Hausstaubmilben vorkommen können und diese produzieren
eine entsprechende Menge an allergieauslösenden Ausscheidungen
- Milbenkot.
Hautschuppen
Wir verlieren bis zu 1,5g pro Nacht (im Jahr über ein halbes
Kilo), und diese bleiben zum Teil in der Matratze. Werden von Bakterien
befallen und verursachen den typischen, unangenehmen, tranigen Schlafzimmergeruch.
Schweiß
Durch natürliches Schwitzen verliert jeder Mensch bis zu 1,5
Liter pro Nacht. Der Beweis dafür, das Wiegen abends und morgens.
Schweiß enthält u.a. Salze und Eiweiß, das ein
Teil davon in der Matratze verbleibt, ist logisch.
Schimmel
Kommt sehr häufig vor. Kaum sichtbar, entsteht durch Feuchtigkeit
und unzureichende Belüftung. Dieser kann ebenfalls Auslöser
von Allergien sein.
Staub
Bis zu 200g in einer einzigen Matratze. Ein Gemisch aus organischen
und anorganischen Partikeln.
Schadstoffe
Produktionsbedingt kann z.B. Formaldehyd oder andere Schadstoffe
in Matratzen vorkommen. Ab einer gewissen Konzentration entstehen
dadurch gesundheitliche Beschwerden. Eine Schadstoff-Prüfung
kann hier Gewissheit bringen.
Luftzirkulation
Diese gehört zu den wesentlichen funktionellen Eigenschaften
einer Matratze. Wie ein Schwamm Wasser aufnimmt und beim Zusammendrücken
wieder abgibt, so funktioniert in der Matratze die Luftzirkulation,
bei jeder Bewegung. Das Problem dabei: Mit der Luft tritt auch Staub
aus!
Umwelt-Info und Zusammensetzung
Matratzen Clean Spray besteht u.a. aus flüchtigen Isopropylalkoholen,
ätherischen Ölen und sonstigen, natürlich-biologischen
Stoffen. Es enthält weder giftige noch ätzende Substanzen
im Sinne der Gefahrstoff-Verordnung.
Hinweis:
Personen, die allergisch auf Alkohol oder Orangengeruch reagieren,
sollten entsprechende Vorsicht walten lassen! Bei Anwendung Fenster
öffnen und lüften.
Potema Matratzen Clean Spray
Sprühflasche Artikel-Nr. 02021012
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Nachfüllflasche Artikel-Nr. 02021013
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